Von Hand anonymisieren
Suchen, ersetzen, gegenlesen. Bei einem Urteil mit dreißig Seiten und zwölf Beteiligten ist das ein halber Arbeitstag.
Pseudomat ersetzt in Urteilen und Beschlüssen Namen, Anschriften, Geschäftszahlen und Kennzeichen durch Platzhalter — bevor eine Entscheidung in die Datenbank geht oder ein Entwurf ein KI-Werkzeug erreicht.
Typisch in Ihrem Alltag
Die Lage
Entscheidungen sollen öffentlich zugänglich sein — die Menschen darin nicht. Zwischen beidem liegt eine Arbeit, die heute meist von Hand passiert: Seite für Seite, Name für Name.
Suchen, ersetzen, gegenlesen. Bei einem Urteil mit dreißig Seiten und zwölf Beteiligten ist das ein halber Arbeitstag.
Namen fallen auf. Ein Kennzeichen, eine Einlagezahl oder ein Firmenname im Nebensatz führen genauso zurück — und bleiben am leichtesten stehen.
Zusammenfassen, gliedern, Leitsätze vorschlagen: KI könnte viel abnehmen. Mit Parteinamen im Text kommt sie aber nicht in Frage.
Wofür Gerichte es einsetzen
Das Urteil geht pseudonymisiert in die Datenbank — einheitlich, mit fortlaufenden Platzhaltern, damit der Text lesbar bleibt.
Ein umfangreicher Akt auf wenigen Seiten, vom KI-Modell erstellt — ohne dass ein Parteiname das Haus verlässt.
Aussagen von Zeugen und Sachverständigen gegliedert, Widersprüche markiert. Die Zuordnung zu den echten Namen bleibt im Gericht.
Aus der pseudonymisierten Entscheidung entwirft die KI Leitsätze und Schlagworte für die Dokumentation. Sie prüfen und übernehmen.
Umfangreiche Eingaben gegliedert: Anträge, Behauptungen, Beweisanbote — mit Verweis auf die Stelle im Schriftsatz.
Pseudomat lässt sich von anderen Programmen bedienen — die Pseudonymisierung wird ein Schritt im bestehenden Ablauf, kein Extra.
Was hier ersetzt wird
[Kennnummer-1]
IM NAMEN DER REPUBLIK
Das [Organisation-1] hat durch die Richterin [Vorname-1] [Nachname-1] in der Rechtssache der klagenden Partei [Vorname-2] [Nachname-2], [Straße-1] [Hausnummer-1], [PLZ-1] [Ort-1], gegen die beklagte Partei [Organisation-2] wegen EUR 18.400,– s.A. nach der mündlichen Streitverhandlung vom [Datum-1] zu Recht erkannt:
URTEIL.
Die Zeugin [Vorname-3] [Nachname-3] bestätigte, das Fahrzeug [Kennzeichen-1] am Unfallort gesehen zu haben.
„Klagende Partei“, „Beklagte“, ein Paragraf, ein Betrag: daran erkennt niemand eine Person — und ohne sie wäre die Entscheidung nicht mehr verständlich.
Der Rahmen
Deshalb sagen wir Ihnen nicht, was erlaubt ist. Wir sagen Ihnen, was Pseudomat tut — damit Sie, Ihre IT und Ihr Datenschutz die Frage beantworten können.
Keine Partei, keine Geschäftszahl, keine Anschrift. Die Liste, welcher Platzhalter zu welchem Wert gehört, bleibt im Haus.
Der Schritt, der den Klartext lesen muss, läuft auf einem Gerät in Ihrem Netz — nicht in einer fremden Cloud.
Franz Kopp berät seit über zwanzig Jahren zu AI Act, NIS2 und Datenschutz und ist Partner bei Pseudomat.
Aus dem Blog
Praxis
GerichteEine Klageschrift mit 1.000 Seiten lässt sich mit KI ordnen, ohne dass Namen, Anschriften und Beträge der Parteien das Haus verlassen. Der Weg: erst im Haus pseudonymisieren, dann eine starke KI Ihrer Wahl zusammenfassen lassen.

Das Whitepaper erklärt, wie Pseudonymisierung mit Datenschutz und Veröffentlichungspflicht zusammengeht, und gibt Ihnen eine Checkliste für den Start.
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