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Das Original bleibt da
Ihr Schriftstück wird auf dem Gerät in Ihrem Büro eingelesen, geprüft und gespeichert. Es gibt keinen Zwischenschritt, bei dem es woanders vorbeikommt.
Sicherheit
Diese Seite erklärt, wo Ihre Daten liegen, was in die Cloud geht und was ausdrücklich nicht. Sie ist zum Weiterschicken gedacht — an Ihre EDV-Betreuung und an Ihren Datenschutzbeauftragten.
Auf einen Blick
Das Prinzip
Der übliche Weg wäre: alles in die Cloud schicken und dort versprechen lassen, dass nichts passiert. Pseudomat geht den umgekehrten Weg. Der Teil, der Ihre Dokumente im Klartext sehen muss, läuft bei Ihnen — und weil er nirgendwo anders läuft, kann er auch nirgendwo anders etwas preisgeben. Das lässt sich nicht versehentlich umstellen, weil es keine Einstellung ist.
01
Ihr Schriftstück wird auf dem Gerät in Ihrem Büro eingelesen, geprüft und gespeichert. Es gibt keinen Zwischenschritt, bei dem es woanders vorbeikommt.
02
Wer sich hinter [Nachname-1] verbirgt, steht ausschließlich bei Ihnen. Ohne diese Zuordnung ist der maskierte Text für jeden anderen nur ein Text ohne Menschen darin.
03
Nichts geht von selbst hinaus. Der Schritt zur KI ist ein eigener, den ein Mensch auslöst — nachdem er die maskierte Fassung gelesen hat.
Wo was läuft
Bei Ihnen im Büro
Ein Gerät in Ihrem Netz. Erreichbar über den Browser, so wie jedes andere Programm im Haus.
Beim KI-Anbieter
Welcher Anbieter das ist, entscheiden Sie. Pseudomat ist der Filter davor und der Übersetzer danach — es ist an kein Modell und an keinen Konzern gebunden.
Ein Beispiel
Links, was auf Ihrem Schreibtisch liegt. Rechts, was der KI-Anbieter zu sehen bekommt. Die Farben zeigen, welcher Art eine ersetzte Angabe war — den Wert selbst kennt außerhalb Ihres Hauses niemand.
Sehr geehrter Herr Kollege!
In der Rechtssache Maria Lehner gegen Josef Brandner, AZ 12 C 344/25p, vertrete ich die klagende Partei.
Ich ersuche um Übermittlung der Unterlagen an die Musterstraße 14, 1010 Wien, sowie um Rückruf unter +43 1 512 44 90.
Die Überweisung erfolgt bis 19.03.2026 auf das Anderkonto bei der Erste Bank, AT61 1904 3002 3457 3201.
Sehr geehrter Herr Kollege!
In der Rechtssache [Vorname-1] [Nachname-1] gegen [Vorname-2] [Nachname-2], AZ [Kennnummer-1], vertrete ich die klagende Partei.
Ich ersuche um Übermittlung der Unterlagen an die [Straße-1] [Hausnummer-1], [PLZ-1] [Ort-1], sowie um Rückruf unter [Telefonnummer-1].
Die Überweisung erfolgt bis [Datum-1] auf das Anderkonto bei der [Organisation-1], [IBAN-1].
Die ehrliche Stelle
Ein Werkzeug, das nie zugibt, unsicher zu sein, ist in einem Beruf mit Haftung gefährlich. Deshalb hat Pseudomat eine Regel, von der es nie abweicht: Kann eine Stelle nicht eindeutig geklärt werden, wird sie ganz geschwärzt und Ihnen gemeldet. Lieber ein Wort zu viel unkenntlich als eines zu wenig — und lieber eine Zeile mehr auf Ihrer Liste als eine Überraschung im Akt.
Bei den meisten Dokumenten bleibt diese Liste leer.
Etwa, wenn ein Name in einem längeren Wort steckt und nicht sicher ist, ob damit die Person gemeint ist. Die ganze Stelle wird unkenntlich gemacht, bevor irgendetwas hinausgeht. Sie sehen sie im Text markiert und können sie nachbessern.
Ein Prüfschritt lieferte kein verwertbares Ergebnis. Hier wird nichts geschwärzt, weil es keine bestimmte Stelle gibt — stattdessen bekommen Sie den Hinweis, sich diesen Abschnitt selbst anzusehen.
Ob „Erste Bank“ und „Erste Bank AG“ dasselbe meinen, blieb offen. Dann werden eben beide ersetzt. Im Zweifel entsteht ein Platzhalter zu viel — nie einer zu wenig.
Was gemessen wurde
Die Zahlen auf dieser Seite kommen aus unserer Prüfsammlung: echte Schriftstücke aus Anwalts- und Steuerkanzleien, mit allem, was daran mühsam ist. Jede Änderung an Pseudomat muss jeden dieser Fälle bestehen — in jedem Durchlauf, nicht im Schnitt.
100 %
in der Prüfsammlung
Jede Angabe gefunden und richtig einsortiert.
850
Zweifelsfragen, kein Fehler
Jede doppelt gestellt und verglichen.
33
Arten von Angaben
Von Vorname über Anschrift bis Kontonummer.
Und was fehlt?
Kein Verfahren ist perfekt, und wir behaupten es nicht. Was Pseudomat nicht sicher weiß, schwärzt es lieber ganz und schreibt es Ihnen auf. Die letzte Kontrolle bleibt bei Ihnen — nur dauert sie Minuten statt Stunden.
Was es bewusst nicht gibt
Jede dieser Lücken ist eine Entscheidung, keine fehlende Funktion. Wir schreiben sie hin, weil Sie beim Nachfragen sonst darauf stoßen — und dann sähe es aus wie ein Versäumnis.
Es gibt keinen Tresor, in dem alle echten Namen zu allen Platzhaltern zusammenlaufen. Die Zuordnung entsteht aus den gespeicherten Prüfergebnissen der jeweiligen Akte — es gibt also nichts, das jemand am Stück entwenden könnte.
Aus „Lehner“ wird nicht „Huber“, sondern [Nachname-1]. Ein erfundener Name liest sich echt und wird beim Zurückverwandeln übersehen. Ein Platzhalter fällt sofort auf, wenn er stehen geblieben ist.
Ein eingescanntes Blatt ist ein Bild, kein Text. Andere Werkzeuge raten, was darauf steht, und übersehen dabei Wörter. Pseudomat lehnt solche Dateien ab — ein Name, der beim Raten untergeht, wird auch nicht geschützt.
Der Tausch lässt sich rückgängig machen, sonst bekämen Sie Ihre Antwort nicht zurück. Deshalb heißt es bei uns durchgehend Pseudonymisierung — auch wenn sich das andere Wort leichter verkaufen ließe.
Wenn etwas fehlt oder schiefgeht, bricht Pseudomat ab und sagt es. Es gibt keinen Zustand, in dem es leiser weiterarbeitet und Sie ein Ergebnis bekommen, das aussieht wie ein vollständiges.
Wenn Ihre EDV-Betreuung oder Ihr Datenschutzbeauftragter eine Frage hat, die hier nicht steht: stellen Sie sie. Wir antworten auch dann, wenn die Antwort „das können wir nicht“ lautet.
Frage stellenBetrieb
Pseudomat ist bewusst klein gehalten: ein Gerät, ein Zugang über den Browser, keine Umstellung Ihrer bestehenden Programme. Je weniger Teile, desto weniger Stellen, an denen etwas schiefgehen kann.
Ein Mini-PC in der Größe eines Buchs, mit fertig eingerichteter Software. Kein Server im Rechenzentrum, keine Installation auf den Arbeitsplätzen.
Prüfen und Zurückverwandeln laufen vollständig auf Ihrem Gerät und funktionieren auch dann, wenn die Leitung ausfällt.
Eigenes Passwort, eigene Vorgänge. Freigabe an Kollegen ist ein bewusster Schritt, kein Standard.
Alles liegt auf Ihrem Gerät, also löschen Sie es auch dort. Es gibt keine Kopie bei uns, die davon unberührt bliebe.
Datenschutz
Wir beschreiben hier, wie Pseudomat gebaut ist. Die rechtliche Bewertung für Ihr Haus gehört zu Ihnen und Ihrem Datenschutzbeauftragten — dafür sind diese Angaben gedacht.
Für den laufenden Betrieb nicht: Pseudomat läuft auf Ihrem Gerät, wir verarbeiten dabei keine Daten Ihrer Mandanten und haben keinen Zugang dazu. Anders liegt es, wenn Sie uns für Einrichtung oder Wartung an das Gerät lassen — dafür braucht es eine Vereinbarung, und die legen wir Ihnen vor.
Auf dem Gerät in Ihrem Netz — Dokumente, Prüfergebnisse, Zuordnungen, Einstellungen, Zugänge. Es gibt keine zweite Ablage, keine Sicherung in einer fremden Cloud und keinen Fernzugang, über den wir hineinsehen könnten. Ihre Datensicherung machen Sie wie bei jedem anderen Gerät im Haus.
Den Text mit Platzhaltern und Ihre Anweisung dazu — sonst nichts. Keine Zuordnung, keine früheren Dokumente, keinen Zugriff auf Ihr System. Ein Beispiel dafür steht weiter oben auf dieser Seite, Wort für Wort.
Der Zweck von Pseudomat ist, dass sie es nicht tun: Was hinausgeht, enthält keine Angabe mehr, über die sich eine bestimmte Person zurückverfolgen ließe, und die Auflösung bleibt bei Ihnen. Wie das in Ihrem Verarbeitungsverzeichnis abzubilden ist, entscheidet Ihr Datenschutzbeauftragter — wir liefern die Angaben dafür, nicht die Bewertung.
Jeder meldet sich mit eigenem Passwort an und sieht zunächst nur die eigenen Vorgänge. Freigabe an einzelne Kollegen oder an die ganze Kanzlei ist ein bewusster Schritt. Voreingestellt ist die engste Variante, nicht die bequemste.
Dann bleiben Ihre Dokumente, wo sie immer waren: bei Ihnen. Es gibt nichts zurückzuholen und niemanden zu kündigen, der noch Kopien hätte. Sie schalten das Gerät ab, und der Fall ist erledigt.
Wir zeigen Pseudomat an einem Schriftstück Ihrer Wahl und beantworten dabei die Fragen, die Ihre EDV-Betreuung und Ihr Datenschutzbeauftragter stellen — im selben Termin, statt in drei Mailrunden danach.